Hundefutter

Welches Hundefutter ist das Beste? Was darf mein Hund essen und was nicht? Falls du dir diese und noch weitere Fragen zum Thema Hundefutter stellst, dann bist du hier genau richtig!

Hier erfährst alles, was du zum Thema Hundefutter wissen musst, welcher Futtersorten es gibt, welche Eigenschaften sie haben und welche Vor- und Nachteile jede Futtersorte mit sich bringt. Wir verschaffen dir zudem anhand von drei Listen einen Überblick über die Nahrungsmittel, die dein Vierbeiner nicht essen darf, die Nahrungsmittel, die ihm guttun und die Nahrungsmittel, die er ab und zu sich nehmen darf.

So stellst du sicher, dass du deinem Hund nur Hundefutter vorsetzt, das auch für ihn geeignet ist. Das Ziel sollte sein, deinen Hund ausgewogen zu ernähren und gleichzeitig herauszufinden, ob er an Allergien oder Unverträglichkeiten leidet. Auf diese Weise erreichst du, dass dein Hund glücklich und gesund bleibt.

Inhaltsverzeichnis

Das Hundefutter-Einmaleins

Die Ernährung ist einer der wichtigsten Aspekte, was die Pflege deines Hundes betrifft, sie kann jedoch auch eine Herausforderung darstellen. Bie der Frage nach dem besten Hundefutter gibt es nämlich verschiedene Meinungen und Ansichtsweisen.

Generell gilt, dass Hundefutter zu ca. 65 % fleischhaltig sein sollte. Gutes Hundefutter mit hohem Fleischanteil sollte mit verschiedenen Gemüse- oder Obstsorten ergänzt werden. Das ist für die Gesundheit deines Hundes von Vorteil, da es der natürlichen Art und Weise der Nahrungsaufnahme aller Hundeartigen Canidae (beispielsweise Wölfe, Füchse, Kojoten, Wildhunde) am nächsten kommt. Das hängt damit zusammen, dass in der Natur die erlegten Beutetiere vorgekaute und -verdaute Pflanzen- sowie Gemüsereste in ihren Mägen tragen, welche dadurch einen Teil der Ernährung der Hunde bilden.

Bei der Auswahl der passenden Ernährung für deinen Hund spielen jedoch auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. So sollte man bei der Futterwahl auch in Betracht ziehen, um welche Hunderasse es sich handelt, ob es sich um einen kleinen, mittelgroßen oder großen Hund handelt und ob der Hund eventuell Allergien oder Unverträglichkeiten aufweist.

Im Folgenden klären wir dich darüber auf, welche Arten von Hundefutter es gibt, was diese auszeichnet und wie du das passende Futter für deinen Hund wählst.

Hundefutter

Welche Arten von Hundefutter gibt es?

  • Getreidefreies Hundefutter
  • Trockenfutter
  • Nassfutter
  • BARF Hundefutter
  • Hypoallergenes Hundefutter
  • Vegetarisches Hundefutter
  • Veganes Hundefutter

Es gibt bekanntlich viele verschiedene Geschmäcker, das gilt sowohl für uns Menschen, als auch für Hunde. Auf die Frage nach dem besten Hundefutter erhält zumeist keine eindeutige Antwort, da es von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sein und man heutzutage auch Hundefutter selber kochen kann. Wenn man das Hundefutter selber machen möchte, sollte man jedoch sehr auf die Frische sowie die Menge der Zutaten achten. Von den vielen verschiedenen Futtersorten, die mittlerweile auf dem Markt sind, stellen wir dir hier die wichtigsten Kategorien etwas detaillierter vor:

Getreidefreies Hundefutter

Wenn dein Hund an einer Unverträglichkeit leidet oder von einer Allergie geplagt wird, dann ist es unumgänglich, das Futter genauer unter die Lupe zu nehmen, das er jeden Tag zu sich nimmt. So kannst du mit der Zeit erörtern, ob dein Hund an einer Getreide- oder beispielsweise an einer Glutenallergie leidet und ob er lieber Hundefutter ohne Getreide zu sich nehmen sollte. Für manche Hunde ist die richtige Wahl daher ein getreidefreies Hundefutter mit hohem Fleischanteil.

Das Problem beim Getreide ist, dass Hunde sich manchmal etwas schwertun, es ordentlich zu verdauen, was zu einer Störung der Darmflora sowie weiteren Folgeerscheinungen wie milden bis starken Magenschmerzen führen kann. Die Menge, die jeder Hund zu sich nehmen kann, variiert jedoch von Hund zu Hund. Bei einer Unverträglichkeit gegen Gluten kann man jedoch die Ernährung umstellen, wobei Obst und Gemüse sehr hilfreich sein kann, um die Unverträglichkeit oder Allergie beim Hund unter Kontrolle zu bekommen. Was als bestes getreidefreies Hundefutter gilt, ist demnach von der individuellen Situation des Hundes abhängig.

Vorteile

  • Das richtige Futter, falls dein Hund an einer Glutenunverträglichkeit leidet
  • Da Getreide Glukose enthält, wirkt das getreidefreie Futter einem zu hohen Glukosespiegel entgegen.
  • Der Verzicht auf Getreide senkt generell die Gefahr von Allergien

Nachteile

  • Aufwendiger in der Produktion, da die Bestandteile eine Vorbehandlung benötigen
  • Teurer als andere Futtersorten
  • Eventuell schwerer in den Läden zu finden

Trockenfutter

Trockenfutter ist wie der Name bereits verrät eine Futtersorte, die mit wenig bis gar keiner Flüssigkeit auskommt. Bei Trockenfutter für Hunde wird zwischen zwei ähnlichen, jedoch unterschiedlichen Verfahren unterschieden, dem Kaltpressverfahren und der Extrusion.

Kaltgepresstes Hundefutter stellt man für gewöhnlich in einem Verfahren her, das auch „Kaltpressverfahren“ genannt wird. Bei diesem Verfahren werden die Zutaten als Erstes getrocknet und dann gemahlen. Anschließend wird das Futter mithilfe einer Walze unter Druck in die gewünschte Form gepresst. Durch dieses Verfahren verdichten sich die Zutaten und verkleben miteinander. Dadurch wird das Futter in die bekannte Form der Pallets gepresst.

Dieses Verfahren wird bei beiden Herstellungsformen ders Trockentfutters angewandt. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Kaltpressung lediglich eine Temperatur von etwa 80 °C erreicht werden, wohingegen die Temperatur bei der Extrusion auf bis zu 120 °C ansteigt. Bei der Extrusion wird zudem Wasserdampf verwendet.

Vorteile

  • Reinigt und stärkt Zähne und Zahnfleisch
  • Verbreitet weniger Geruch und ist sauber
  • Aufgrund des leichten Gewichts gut zu transportieren, da zudem auch keine Gefahr des Auslaufens gegeben ist
  • Lange Haltbarkeit

Nachteile

  • Geringere Flüssigkeitszufuhr durch die Nahrung
  • Vermeintlich geringerer Nährstoffgehalt aufgrund des Herstellungsprozesses, in dem die angewandte Hitze zu viele Nährstoffe aus dem Futter löst
  • Nicht die natürlichste Futtersorte
Hundefutter - kleiner Mops

Nassfutter

Nassfutter ist bei vielen Hundebesitzern beliebt, da es den Hund nicht nur mit vielerlei Nährstoffe versorgt, sondern ihm auch gleichzeitig Flüssigkeit zukommen lässt. So wird bereits durch die Futtereinnahme ein großer Teil seines Flüssigkeitsbedarfs abgedeckt. Zudem sind normalerweise keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel vonnöten, da es sich beim Nassfutter um ein Alleinfutter handelt, das deinen Vierbeiner mit allen essenziellen Nährstoffen versorgt. Des Weiteren enthält Nassfutter generell auch viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und deinem Hund so genügend Energie beschaffen.

Vorteile

  • Hilft dabei, den Flüssigkeitsbedarf zu decken, da der hohe Wassergehalt, der in der Regel bis zu 70 % beträgt.
  • Bietet einen guten Geschmack
  • Meistens ein hoher Anteil an tierischen Proteinen

Nachteile

  • Der hohe Flüssigkeitsgehalt des Nassfutters ist für deinen Hund von Vorteil, macht es für dich jedoch umständlicher, das Futter zu transportieren und erschwert die Aufbewahrung des Futters
  • Durch den hohen Flüssigkeitsgehalt ist das Futter nicht sonderlich lange haltbar
  • Das Nassfutter verbreitet einen stärkeren Geruch als andere Futtersorten

BARF-Hundefutter

Beim Servieren von BARF-Hundefutter verabreicht man Hundefutter mit hohem Fleischanteil, was auf der ursprünglichen, natürlichen Ernährungsweise eines Hundes beruht. Beim „Barfen“ fokussiert man daher vor allem auf rohe und frische Zutaten. Obwohl rohes Fleisch beim Barfen im Mittelpunkt steht, ist es auch wichtig, die Ernährung durch Obst und Gemüse zu vervollständigen, damit der Hund alle benötigten Nährstoffe erhält. Folglich sollte dieser Aspekt beim BARF’en (Biologisch Artgerechtes Rohes Füttern) nicht übersehen werden. Idealerweise sollten die Gemüse- und Obstzusätze dem Futter in pürierter oder gekochter Form beigefügt werden.

Vorteile

  • Das BARF-Hundefutter besteht normalerweise aus frischen Produkten, was eine Überprüfung der Qualität vereinfacht.
  • Die Portionen lassen sich sehr gut auf den Bedarf deines Hundes anpassen, sowohl was die Menge anbelangt, als auch eventuelle, geschmackliche Vorlieben oder allergiebedingte Unverträglichkeiten keinen versteckten Getreideanteil und keine Füllstoffe.

Nachteile

  • Das BARF-Hundefutter kann für den Hund eine reichhaltige Ernährungsquelle darstellen, jedoch bedarf es genügend Erfahrung, um in jeder Portion eine gute Mischung an Nährstoffen zu garantieren.
  • Im Verhältnis zu anderen Futtersorten erfordert das Barfen meist mehr Zeit, da man jedes Mal noch die Zutaten vorbereiten muss.
  • Der Verzehr von rohem Fleisch stellt für Menschen eine Gefahr dar und kann unter Umständen auch Hunden zu schaffen machen. Im ungünstigsten Fall können sich im rohen Fleisch Parasiten und Bakterien befinden.
Hundefutter - Hund wird per Hand gefüttert

Hypoallergenes Hundefutter

Leider gibt es immer mehr Hunde, die an Allergien leiden. Hypoallergenes Hundefutter ist Hundefutter, das für all diejenigen Hunde konzipiert wurde, die aufgrund ihrer Ernährung körperliche Problemerscheinungen erleiden. In solchen Fällen handelt es sich z.B. oft um spezifische Eiweißverbindungen, die als Ursache der Probleme ausgemacht werden. Das hypoallergene Futter beschränkt sich auf Zutaten, die diese problematischen Proteine umgehen und damit für so gut wie alle Hunde verträglich sind.

Auch hier gilt jedoch, dass hypoallergenes Hundefutter qualitativ hochwertig sein sollte, weil man sonst riskiert, dass die heilende, wohltuende Wirkung ausbleibt.

Vorteile

  • Eine hervorragende Alternative, falls dein Hund an lästigen Allergien leidet
  • Natürliche Bestandteile, die die Darmflora stärken und zu einem gesunden Immunsystem beiträgt.

Nachteile

  • Falls dein Hund an einer Allergie leidet, gibt es keine 100%ige Garantie, dass das hypoallergene Futter für Abhilfe sorgt.
  • Das hypoallergene Hundefutter selbst kann in seltenen Fällen eine allergische Reaktion hervorrufen.

Vegetarisches Hundefutter

Es gibt weltweit eine stetig steigende Anzahl von Vegetariern. In Deutschland leben derzeit schätzungsweise bereits um die 6 Millionen Vegetarier. Die Entscheidung vieler Menschen für eine vegetarische Ernährungsweise spiegelt sich dementsprechend auch in der Ernährung vieler Hunde wider. Mittlerweile ist vegetarisches Hundefutter ein fester Bestandteil der anerkannten Hundeernährung und ist in vielen unterschiedlichen Variationen verfügbar.

Doch auch bei dieser Ernährungsweise muss man als Hundebesitzer stets auf der Hut sein, da es einige Gemüse- und Früchtesorten gibt, die den meisten Hunden nicht gut bekommen. Wenn du deinen Hund also vegetarisch ernährst, solltest du zumindest zu Beginn der Nahrungsumstellung sehr darauf achten, ob dein Hund Unverträglichkeiten aufweist.

Vorteile

  • Kann gesundheitlich von Vorteil sein, da fleischhaltiges Futter oftmals aus Schlachtresten besteht und man nicht weiß, ob das geschlachtete Tier eventuell krank war.
  • Vermeintlich geringeres Risiko Infektionen zu erleiden.
  • Gesenkte Gefahr von Übergewicht.

Nachteile

  • Da vegetarisches Hundefutter keine tierischen Proteine beinhaltet, musst du dafür sorgen, dass du deinem Hund trotzdem alle notwendigen Nährstoffe lieferst.
  • Bei manchen Hunden führt die Umstellung auf vegetarisches Hundefutter zu einem zeitweiligen Energiemangel
  • Die Zubereitung kann zeitaufwendig sein

Veganes Hundefutter

Als eine Weiterführung der vegetarischen Ernährungsweise steigt auch die Anzahl der Menschen, die sich vegan ernähren immer weiter an. Wer sich vegan ernährt, der vermeidet den Konsum von tierischen Nahrungsmitteln jeglicher Art. Falls du dich vegan ernährst und deinem Hund ebenfalls nur veganes Hundefutter auftischen möchtest, ist es wichtig, dass du deinem Hund trotzdem eine ausgewogene Futterzusammenstellung garantierst.

Einer der wichtigsten Punkte ist beispielsweise, das dein Hund weiterhin die essenziellen Proteine bekommt, die er normalerweise durch den Fleischkonsum zu sich nimmt. Wenn sowohl die wichtigen Proteine, Vitamine und Mineralien im Futter enthalten sind, spricht nichts dagegen deinen Hund vegan zu ernähren.

Vorteile

  • Ermöglicht es, eine Vielzahl an vermeintlich allergenen Futterbestandteilen aus dem Futter auszuschließen und kann so Abhilfe bei Allergien und Unverträglichkeiten schaffen.
  • Bietet in der Regel eine hohe Verträglichkeit.
  • Sorgt meist für geruchsschwache Ausscheidungen

Nachteile

  • Bei manchen Hunden besteht die Gefahr eines Nährstoffmangels
  • Erfahrung und fortgeschrittene Kenntnisse nötig, um eine ausreichend variierte Futtermischung zu erstellen.
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Was dein Hund NICHT essen darf – Verbotene Nahrungsmittel

Eis:  Du solltest deinem Hund kein Eis zum Verzehr anbieten, da es zu viel Zucker enthält. Genau wie bei uns Menschen haben einige Hunde eine Laktoseintoleranz. Alternativ kannst du Früchte wie Äpfel, Ananas, Erbeeren und Himbeeren einfrieren und deinem Hund so ein leckeres, fruchtiges Eis servieren.

Knoblauch: Knoblauch und Zwiebeln, Lauch und Schnittlauch sind allesamt Teil der Allium-Familie, die für Hunde sehr giftig sein können, da sie N-Propyldisulfid enthalten, was bei Hunden unter anderem Probleme mit dem Zahnfleisch oder der Herzfrequenz mit sich führen kann.

Macadamianüsse:  Macadamianüsse gehören zu den giftigsten Dingen, die dein Hund essen kann. Die Nüsse gehören zur Familie der Protaceae und können nicht nur Erbrechen verursachen, sondern sich auch auf das Nervensystem auswirken – also Pfoten weg!

Mandeln: Hunde sollten keine Mandeln essen. Obwohl Mandeln nicht auf die gleiche Weise giftig sind, wie beispielsweise andere Nüsse, so können sie im ungünstigsten Fall die Speiseröhre blockieren oder verletzen. Besonders gefährlich sind gesalzene Mandeln die für Hunde mit Herzkrankenheiten sogar tödlich sein können.

Rosinen und Trauben: Dein Hund sollte niemals Rosinen oder Trauben vorgesetzt bekommen, da sie selbst in kleinen Mengen gefährlich sein und gesundheitliche Probleme verursachen können. Im schlimmsten Fall führt der Verzehr sogar zum Nierenversagen.

Schokolade: Hunde sollten keinesfalls Schokolade essen, da diese Methylxanthine beinhalten, die den Stoffwechsel deines Hundes unterbinden. Bereits kleine Mengen an Schokolade können zu Durchfall und Erbrechen und sogar zu Herzrhytmusstörungen führen.

Zimt: Zimt ist nicht für Hunde geeignet. Er reizt die Schleimhäute und kann den Blutzucker deines Hundes zu stark senken. Des Weiteren kann er zu Erbrechen, Durchfall und sogar Herz- und Leberproblemen führen. In Pulverform verursacht Zimt zudem Atembeschwerden.

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Was dein Hund essen darf – Empfohlene Nahrungsmittel

Andenhirse: Quinoa ist nicht nur für uns Menschen eine sehr beliebte Leckerei, sondern auch für Hunde relativ gut verträglich und ist zudem oftmals eine Zutat in hochwertigen Trockenfuttermitteln. Quinoa ist außerdem eine reiche Nährstoffquelle für deinen Vierbeiner, die wenig Kalorien enthält.

Eier: Eier sind für Hunde ungefährlich und sind ein erlaubter Teil der Nahrung. Du solltest dabei bloß sicherstellen, dass die Eier vor dem Verzehr vollständig gekocht sind, das sonst beispielsweise eine Salmonellengefah besteht. Auf diese Weise bieten sie deinem Hund dann eine hervorragende Proteinquelle.

Fisch:Hunde dürfen gerne Fisch essen, da er wichtige Fette und Aminosäuren beinhaltet. Besonders empfehlenswert sind Lachs und Sardinen, da diese sowohl  reich an Vitaminen, als auch an Proteinen und Kalzium sind. Entferne die Gräten und du kannst deinem Hund bis zu zwei mal pro Woche Fisch servieren.

Garnelen: Du darfst deinem Hund gerne Garnelen servieren. Sie müssen jedoch vollständig gekocht sein. Zudem muss die Schale entfernt werden, da diese deinem Hund beim Verzehr Probleme bereiten kann. Garnelen enthalten wertvolle Antioxidantien und Vitamin B-12 und zudem wenig Fett.

Honig: Honig ist für deinen Hund wertvoll, denn er bietet Nährstoffe wie Vitamin A, B, C, D, E, Kalium, Kalzium, Magnesiumund Antioxidanten. Vor Allem bei Allergien, Verbrennungen und Schnittverletzungen kann Honig eine wirkungsvolle Komponente sein.

Karotten: Karotten sind für deinen Hund unbedenklich, sowohl in roher als auch in gekochter Form. Karotten sind nicht nur kalorienarm und reich an Vitaminen, sonder beinhalten auch wichtige Mineralien  und Ballaststoffe. Schneide die Karotten in leicht verzehrbare Stücke, damit dein Hund sie problemlos essen kann.

Kokosnuss:  Es ist für deinen Hund in Ordnung, Kokosnuss zu sich zu nehmen. Sie enthält Laurinsäure, welche das Immunsystem stärkt und kann zudem zur Linderung von Hautkrankheiten beitragen. Auch Kokosmilch und Kokosöl sind in Ordnung. Achte nur darauf, dass dein Hund sind nicht an kleinen Stückchen der Kokosnussschale verschluckt.

Mais: Hunde können Mais ohne Weiteres zu sich nehmen. Nicht umsonst ist Mais eine der häufigsten Zutate, die man in vielen Hundenahrungsmitteln findet. Bedenke jedoch, dass ein Maiskolben für deinen Hund eventuell ein wenig schwer zu verdauen sein kann.

Popcorn: Hunde vertragen zudem auch Popcorn in ungesalzener, ungeschnittener und luftgetrockneter Form. Es enthält Riboflavin und Thiamin sowie geringe Mengen an Eisen und Protein. Stelle sicher, dass sich die Kerne vollständig geöffnet haben, da ansonsten eine Erstickungsgefahr besteht.

Schweinefleisch: Du kannst deinem Hund gerne auch Schweinefleisch in verschiedenen Variationen vorsetzen. Schweinefleisch ist voller Proteine und Aminosäuren und kann daher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung für deinen Hund sein.

Was dein Hund in begrenzten Mengen essen darf – Grenzwertige Nahrungsmittel

Brot: Hunde können zwar Brot essen, jedoch sollte dies in kleinen Mengen gehalten und nicht übermäßig priorisiert werden. Vorzugsweise sollte ungewürztes, selbstgebackenes Brot, das möglichst frei von unnötigen Konservierungsstoffen ist, vorgesetzt werden.

Cashewkerne: Hunde können ab und an Cashewnüsse essen. Cashewnüsse beinhalten Kalzium, Magnesium, Antioxidantien und Proteine. Obwohl sie weniger Fett als andere Nüsse enthalten, führt der Verzehr von zu vielen Cashewnüssen möglicherweise zur Gewichtszunahme. Biete deinem Hund nur ungesalzene Cashewnüsse an.

Erdnüsse: Im Gegensatz zu Mandeln sind Erdnüsse für Hunde unbedenklich und sie sind zudem reichhaltig an Fetten und Proteinen. Dein Hund sollte jedoch nicht zu viele Erdnüsse zu sich nehmen, da dies zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse führen kann.

Erdnussbutter ist für Hunde ebenfalls akzeptabel. Rohe und ungesalzene Erdnussbutter ist eine ausgezeichnete Proteinquelle, da sie wertvolle Fette, Vitamine B und E sowie Niacin enthält. Beachte, dass die Erdnussbutter frei vom Zuckerersatz Xylitol ist, da dieser für Hunde giftig sein kann.

Käse: In kleineren bis mittleren Mengen kannst du deinem Hund auch Käse anbieten. Solange er nicht laktoseintolerant ist, kann dein Hund ab und zu ein bisschen Käse genießen. Am besten sind hierbei fettarme Käsesorten wie Mozzarella geeignet.

Kirschen: In geringeren Mengen kann dein Hund entsteinte Kirschen genießen. Sei sehr achtsam, dass alle Kirschkerne entfernt sind, da diese das in großen Mengen für Hunde giftig wirkende Cyanid enthalten. Zudem kann von den Kirschkernen eine Erstickungsgefahr ausgehen.

Milch: Du kannst deinem Hund zwischendurch ein bisschen Milch gönnen. Jedoch solltest du sicherstellen, dass dein Hund nicht laktoseintolerant ist. Falls dein beispielsweise eine Uvnerträglichkeit gegenüber Milchproteinen hat, kann dies eventuell zu ernsteren Problemen in Form von Bauchschmerzen oder Hautreaktionen führen.

Salz: Die Ernährung deines Hundes sollte keine zu großen Mengen an Salz enthalten, da es sonst zu einer Salzvergiftung oder akutem Wassermangel kommen kann. Dies äußert sich unter Umständen in Erbrechen, Durchfall oder sogar Krampfanfällen.

Schinken: Wenn du deinem Hund erlauben willst zu schlemmen, kannst du ihm hier und da etwas Schinken geben. Schinken ist reich an Natrium und Fett und sollte nicht täglich verzehrt werden.

Fazit

Sowohl Hundehalter als auch Tierärzte sind sich häufig nicht einig, welche Ernährungsweise für Hunde am gesündesten ist. Dadurch, dass bei der Erörterung des vermeintlich besten oder gesündesten Hundefutters viele Faktoren eine Rolle spielen, ist es nicht möglich, eine pauschale Antwort abzugeben. Hunde leiden an Unverträglichkeiten, Hunde haben Vorlieben, Hunde haben Allergien und Hunde haben auch einen eigenen Charakter. Daher kann man zwar basierend auf den Futterbestandteilen erste Schlüsse ziehen, ob es sich um qualitatives Futter handelt oder nicht, aber ob es dem einzelnen Hund bekommt, lässt sich daraus nicht ableiten. Jeder Hund ist individuell und es ist deine Aufgabe, deinen Hund so gut kennenzulernen, dass du weißt, welches Futter ihm guttut, wogegen er allergisch ist und worauf er empfindlich reagiert.

Bei der Wahl der richtigen Ernährung für deinen Vierbeiner musst du vor allem achtsam und geduldig sein. Je mehr du auf deinen Hund achtest und je mehr du dafür sorgst, dass er nur Futter zu sich nimmt, das er auch verträgt, desto besser wird ihm seine Ernährung schlussendlich auch bekommen. Was bei einem Hund die richtige Ernährung zu sein scheint, kann bei einem anderen Hund zu Problemen oder allergischen Reaktionen führen. Um solche Dinge herauszufinden, ist es unabdinglich, dass man seinen Hund verschieden Futtersorten probieren lässt. Wenn du dich immer sorgfältig darum kümmerst, wirst du auf natürliche Weise herausfinden, was für deine Fellnase am besten ist und wovon er besser die Pfoten lassen sollte.