Was macht gutes Hundefutter aus?

Gesundes Essen ist für viele elementar und liegt stark im Trend. Das gilt nicht nur für uns Zweibeiner, sondern auch für unseren liebsten Vierbeiner, den Hund (Katzen natürlich auch, aber um die geht es hier nicht)! Doch der Markt ist voll von Hundefutter Herstellern, die allesamt das gesündeste Futter herstellen, das die Menschheit jemals hergestellt hat und auch in Zukunft herstellen wird.

Was macht gutes Hundefutter aus?

Dass das nicht stimmen kann, sollte den meisten klar sein. Doch die Frage bleibt. Was ist macht gutes Hundefutter aus? Wir klären es und geben dir nützliche Tipps, wie auch du schlechtes Hundefutter von gutem unterscheiden kannst.

Inhalt: Was macht gutes Hundefutter aus?

Warum gesund gut ist

Es geht bei einer gesunden Ernährung weniger darum, einen höheren Gesundheitszustand oder höhere Weihen zu erhalten, sondern vielmehr darum, Erkrankungen und Mangelerscheinungen zu vermeiden. Die Folgen schlechter Ernährung sehen wir bei uns Menschen am besten, denn fast weltweit steigen die Zahlen von übergewichtigen Menschen und damit verbundenen Krankheiten. Die Gründe sind vermeintlich bekannt. Ungesundes Essen und zu wenig Bewegung. Oft ist auch die Industrie nicht unschuldig, die ihre Produkte als gesund verkauft und die tatsächlichen Zutaten verschleiert. Bei Hundefutter ist diese Trickserei noch deutlich ausgeprägter und unter den vielen Angeboten, die kostenintensiv beworben werden, muss schon genau hingeschaut werden, um ein wirklich gesundes Hundefutter zu finden.

Bei Hunden zeigen sich die Nebenwirkungen schlechten Futter wie beim Menschen oft erst nach Jahren. Doch manche sind auch direkt zu erkennen. Durchfallerkrankungen, Fellprobleme oder Allergien sind nur ein paar Beispiele.

Was macht gutes Hundefutter aus?

Gute Zutaten ergeben ein gutes Hundefutter. Im Grunde ist es tatsächlich so einfach. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, denn die Hersteller unterliegen starken Konkurrenzsituationen und müssen sich wirtschaftlich behaupten. Da kommt es schnell auf Centbeträge bei Herstellungsmethoden oder eben Zutaten an, die sich bei einer hohen Stückzahl zu großen Beträgen summieren können.

Um ihr Hundefutter trotz günstiger Zutaten oder geringem Anteil einer bestimmten Zutat zu verschleiern, nutzen die Hersteller einen einfachen Trick. Sie behalten die genaue Zusammensetzung für sich und nennen lieber Zutatengruppen oder sparen sich einfach die Prozentangaben zu den einzelnen Inhaltsstoffen. So stehen statt der tatsächlichen Fleischsorte gerne einfach nur “Fleisch” auf der Packung. Hersteller von gutem Hundefutter haben das nicht nötig. Sie geben detaillierte Angaben zu den Inhaltsstoffen. 

Um diesem Treiben entgegenzuwirken, solltest du dich mit dem entsprechenden Wissen wappnen und beim Hundefutterkauf mit deiner Kaufkraft abstimmen.

Worauf du achten solltest

Neben der ehrlichen und unverschlüsselten Inhaltsangabe auf der Packung muss natürlich auch der Inhalt gut sein. In gutem Hundefutter sollte hochwertiges Muskelfleisch verwendet werden. Der Anteil sollte bei um die 50% liegen. Zudem braucht es Eiweiß, beispielsweise von Eiern oder der Leber. Etwas Kohlenhydrate sind neben Vitaminen und Spurenelementen ebenfalls wichtig.

Nicht enthalten sollten sein:

Achte auf folgende Bezeichnungen:

Tierische Nebenerzeugnisse:

Schlachtabfälle wie Ohren, Knorpel, Sehnen

Pflanzliche Nebenerzeugnisse:

Nussschalen, Grannen etc.

Es ist zudem nicht unwichtig, wie die Zutaten verarbeitet werden. Kaltgepresstes Trockenfutter ist bekannt für seine schonende Herstellung. Das Futter wird bei der Herstellung nicht so hoch erhitzt, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Kommt jedoch Getreide hinzu, wird dieses unter Umständen nicht hoch genug erhitzt, um für den Hund gut verdaulich zu sein.

Viele wissen zudem nicht, dass auch in der Futtermittel Herstellung Tierversuche durchaus noch ein Thema sind. Die teils grausamen Methoden sind erschreckend und absolut unnötig. 

Mehr zu diesem Thema findest du bei PETA.

Doch zum Glück gibt es mittlerweile jede Menge Hundefutter Hersteller, die darauf verzichten und alternative Methoden gefunden haben, um notwendigen Studien und Tests durchführen zu können.

Wie sehe ich, ob das Hundefutter gut für meinen Hund ist?

Jeder Hund ist in seinen Ansprüchen ganz individuell. Hunde haben nicht nur verschiede Geschmäcker, sondern vielleicht auch Allergien oder Krankheiten, die sie schlecht auf bestimmtes Hundefutter reagieren lässt.

Hinweise darauf bietet der Kot deines Vierbeiners, denn je besser er das Futter verdauen kann, desto weniger kommt hinten raus. Zudem stinkt es weniger und die Konsistenz ist fester. Macht dein Hund also häufiger als ein bis zweimal am Tag einen Haufen, dann bekommt ihm vielleicht sein Futter nicht.

Ist Getreide gut für Hunde?

Jein. Grundsätzlich stimmt der Mythos nicht, dass Getreide ganz sicher und für jeden Hund unverträglich ist oder früher oder später zu einer Allergie führt. Es gibt Hund, die es nicht vertragen und negativ darauf reagieren. Beispielsweise mit Durchfall. Doch Getreide ist nicht gleich Getreide. In unserem Beitrag: Getreide – gut oder schlecht für Hunde findest du alle wichtigen Infos zum Thema. 

Und wenn dein Hund kein Getreide verträgt, gibt es wirklich genug Hersteller von getreidefreiem Hundefutter. Getreide sollte jedenfalls nie der Hauptteil des Hundefutters sein, auch wenn dein Hund es gut verträgt.

Was ist mit BARF?

BARF ist eine weitere Möglichkeit deinen Hund zu ernähren. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn nur hier hast du wirklich die volle Kontrolle darüber, was in den Hundenapf kommt. Der Zudem sind die Zutaten frischer und im vergleich mit hochwertigem Hundefutter kann es sogar günstiger sein. Der Nachteil ist, dass es sehr Zeitintensiv ist.

Wenn du mehr über das Thema erfahren möchtest haben wir hier den passenden Beitrag für dich: Barfen für Hunde

Vegetarische Ernährung für Hunde?

Nicht jeder Vierbeiner mag Fleisch oder verträgt es. Durch die Domestizierung unserer Hunde haben diese gelernt, auch Nährstoffe aus pflanzlichen Lebensmitteln aufzunehmen. So ist Getreide, Gemüse und Obst auch für Hunde eine Option.

Keinesfalls sollte dem Hunde jedoch vegetarisches Hundefutter gegeben werden, nur weil Herrchen und Frauchen das selbst so machen. Entscheidungsgrundlage sollte immer die Gesundheit und Verträglichkeiten des Hundes sein. Und auch die Futtermethode ist ehr zeitaufwendig und bedarf etwas Erfahrung.

Wenn du mehr über Vegetarisches Hundefutter erfahren möchtest, folge dem Link.

Nass- oder Trockenfutter

Im Grunde gibt es zwischen Trockenfutter und Nassfutter aus der Dose genau einen Unterschied: die Flüssigkeit. Es ist also dir überlassen, doch Nassfutter hat natürliche den Nachteil, dass es deutlich schwere ist und oft Umwelt-unfreundlichen Dosen oder Aluminiumpackungen verwendet werden. Zudem können einige Trockenfuttersorten mit Wasser aufgeweicht werden, wodurch sie Nassfutter nahekommen und diese im Vergleich den einzigen Vorteil nehmen: Die enthaltene Flüssigkeit.

Einen weiteren Unterschied gibt es doch noch, denn die beiden Futtersorten werden unterschiedlich lange verdaut. Daher solltest du beim Mischen von Nass- und Trockenfutter vorsichtig sein oder es besser bleiben lassen. Hunde reagieren unter Umständen mit Durchfall auf den Hundefutter-Mix.

Fazit

Welches Hundefutter es am Ende auch sein wird, es bedarf in jedem Fall etwas deiner Zeit, damit du dich mit dem Thema auseinandersetzt. Du musst die Bedürfnisse deines Hundes kennenlernen und mit der Zeit das Hundefutter nach diesen ausrichten. Mithilfe unseren Tipps kannst du nun selbstständig Hundefutter auf seine Qualität überprüfen. Und lass dich beim Thema Hundefutter nicht allzu sehr von Rabatten locken. Sonst zahlst du die Rechnung womöglich Jahre später beim Tierarzt.

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