Hundeschlafplatz - Alles Wissenswerte rund um den Schlafplatz für Hunde

Hundeschlafpatz

Für die Gesundheit, Fitness und das Wohlbefinden deines Hundes ist es – ganz ähnlich wie beim Menschen – äußerst wichtig, dass er erholsame Ruhe- und Schlafphasen genießen kann. Dafür benötigt dein Vierbeiner einen artgerechten Hundeschlafplatz. Aber was heißt das genau? Alle wichtigen Infos rund ums ideale Hundebett haben wir dir hier auf einen Blick zusammengestellt.

Inhalt – ein Leitfaden

Hundebett  – warum überhaupt?

Du fragst dich, warum du überhaupt in ein Hundebett investieren solltest? Schließlich kann dein Vierbeiner doch auch auf dem Sofa oder einer Decke ruhen. Die Antwort ist ganz einfach: Genauso wie beim Menschen stärkt auch bei Fellnasen ein erholsamer, guter Schlaf nachhaltig das Immunsystem und langfristig den ganzen Körper. Um die Gesundheit deines kleinen Gefährten bestmöglich zu unterstützen, sind erholsame Ruhephasen von zentraler Bedeutung und sollten keinesfalls unterschätzt werden.

Der optimale Hundeschlafplatz

Was sind die wichtigsten Kriterien für einen idealen Hundeschlafplatz? Zunächst einmal sollte der Bezug deines Hundebettes schmutzabweisend, leicht abnehmbar und unkompliziert zu reinigen sein. Denn wie wir alle wissen lieben Hunde es, draußen zu spielen und herumzutollen. Entsprechend bringen sie regelmäßig Dreck mit ins Haus, der sich an ihrem Schlafplatz sammeln kann.

Hundeschlafpatz

Hundebett/Hundekorb – die passende Form

  • Dein Vierbeiner braucht ausreichend Platz, das heißt er muss sich vollständig ausstrecken können.
  • Das Hundebett sollte genügend Raum für unterschiedliche Schlafpositionen bieten.
  • Der Hundeschlafplatz sollte so beschaffen sein, dass dein Vierbeiner sich kuschelig weich und gemütlich betten kann. Und zugleich sein Körper durch das Bettchen oder den Hundekorb gestützt wird.

Bei der Größe des Hundebettes sind zwei Kriterien entscheidend: Zum einen natürlich die körperlichen Maße deines Tieres. Und zum anderen gilt es zu beachten, wie deine Fellnase am liebsten schläft:

Rollt sich dein Hund gerne ein, wenn er sich ins Körbchen legt? Oder liebt dein Hund es, sich so weit wie möglich auszustrecken und benötigt entsprechend viel Raum für seinen Schlafplatz? Wichtig hierbei: Auch wenn dein Vierbeiner sich am liebsten in eine zusammengerollte Position einkuschelt, sollte er die Option haben, sich in seinem Hundebett auch mal richtig auszustrecken.

Wo ist der beste Platz fürs Hundebett?

  • Hunde sind Rudeltiere und möchten am liebsten in der Nähe ihres Bezugspartners sein. Das bedeutet zum einen, das dein Hund sich dort zugehörig fühlt, wo sich das (Familien-)Leben abspielt – wie etwa im Wohnzimmer. Wichtig ist aber auch, dass das Tier an seinem Schlafplatz möglichst wenig gestört wird und nachhaltig zur Ruhe kommen kann.
  • Wenn du beispielsweise den Hundekorb nahe an eine Tür stellst, hat das Tier wahrscheinlich den Impuls, genau zu beobachten, was hier passiert bzw. wer  ein- und ausgeht. Das kann für das Tier auf Dauer stressig sein – ebenso wie für dich und deine Lieben.
  • Ein ruhiges Eckchen im Wohnraum, wo der Hund seine(n) Lieblingsmenschen um sich hat und dennoch gut abschalten kann, ist somit ideal. Neben dem Wohnzimmer ist auch das Schlafzimmer eine Möglichkeit, um dort das Hundebett zu positionieren. Denn hier kann dein Tier in Ruhe schlummern, während du liest oder Fernsehen schaust.
  • Was ist sonst noch wichtig? Der Hundeschlafplatz sollte sich generell nicht unmittelbar neben oder unter einem Fernseher oder Computer befinden. Denn diese technischen Geräte geben auch im Standby-Modus häufig hohe Frequenztöne ab, die deinen Vierbeiner aufgrund seines feinen Gehörs stressen können.
  • Gleichfalls sollte es in der Ecke des Hundeschlafplatzes auch nicht zu warm sein. Steht das Hundebett direkt neben dem Kamin oder nah bei der Heizung ist dies für den Vierbeiner genauso unangenehm wie für den Menschen. Auch strapaziert die warm-trockene Luft die Augen und Atemwege des Tieres.

Hundekorb: Regeln für ein erholsames Ruhen

Wenn du mit mehreren Menschen zusammenlebst, empfiehlt es sich, rund um den Hundeschlafplatz ein paar Regeln einzuhalten:

  • Der Hundeschlafplatz wird von allen Mitgliedern der Familie bzw. der Wohngemeinschaft als Ruheort des Hundes akzeptiert.
  • Wenn der Hund sich in seinen Hundekorb zurückzieht und ruht/schläft, sollte er nach Möglichkeit nicht gestört werden.
  • Am besten ist es, dem Hund bereits im Welpenalter beizubringen, dass sein Hundeschlafplatz ein sicherer, ungestörter Ort ist, an den er sich jederzeit zurückziehen kann, wenn er Ruhe benötigt.
  • Entsprechend sollten auch Kinder dazu angehalten werden, das Ruhebedürfnis ihres Hundes zu respektieren, sobald sich der Vierbeiner in sein Körbchen zurückziehen möchte. Denn wenn dein Hund beim Ruhen und Schlafen immer wieder gestört wird, kann es sein, dass er davon langfristig unruhig und gestresst wird.

Kann der Hund auch mit im eigenen Bett schlafen?

Manche Menschen finden es toll, wenn der Hund auch mal im eigenen Bett schläft. Das muss natürlich jede/r für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, dass dein Hund keine Anspruchshaltung darauf entwickelt, ins Bett zu dürfen, sondern nur nach Aufforderung hineinspringt. Gleiches gilt selbstredend auch für die Couch oder das Sofa.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hund-im-Bett-Thematik ist natürlich die Hygiene. Bevor dein Hund Bett oder Couch betritt, sollte sein Fell gründlich von Schmutz gereinigt sein. Ganz wichtig: Selbst wenn dein Hund bei dir im Bett schlafen darf, sollte er dennoch ein eigenes Hundebett besitzen – als individuellen Rückzugsort, den er jederzeit aufsuchen kann, wenn ihm danach ist.

Hundeschlafplatz – Fazit

Wie du siehst, gibt es bei der Wahl von Hundebett und Hundeschlafplatz einiges zu beachten. Nochmal kurz zusammengefasst bist du auf der sicheren Seite, wenn …

  • … du dich für ein professionelles Hundebett entscheidest, in tiergerechter Größe, pflegeleicht und fachkundig für deinen Vierbeiner konzipierst.
  • … du für deinen Hund einen ruhigen, ungestörten Schlafplatz wählst, wo er dennoch nicht einsam ist, sondern Nähe zu seinen Bezugspartnern spüren kann.
  • … du Regeln der Ruhe für dich und deine Fellnase einhältst, was euch beiden langfristig gut tut. Dein Hund wird es dir danken!

Denn auch für den „besten Freund des Menschen“ gilt: „Wie man sich bettet, so schläft man.“