Mops

 
Charakter: fröhlich, aufgeweckt, verspielt, kinderlieb, sanftmütig
Größe: klein 
Höhe: 23-27 cm
Gewicht: 4,5-7,5 kg
Lebenserwartung: 13-15 Jahre
Felltyp: langhaar
Farbe: schwarz, weiß, havannabraun, rehbraun, tabakfarben,  
Besonderheiten: reagiert empfindlich auf Hitze und körperliche Anstrengungen
FCI-Gruppe: Gesellschaft- und Begleithunde, kleine Doggenartige Hunde
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Der Mops hat schon den Kaiser von China begleitet – welcher Hund kann das schon von sich behaupten? Das knautschige Gesicht, der kompakte Körperbau und die schnaufende Atmung hat dem Hund zu weltweitem Ruhm verholfen. Seine liebevolle Art macht ihn absolut Familien- und Alltagstauglich. Wie sagte schon Loriot? „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“  

Mops - Besondere Eigenschaften

Der Mops schaut zwar mürrisch drein, doch lass dich nicht täuschen! Der kleine ist ein sehr charmantes Wesen mit heiterem und freundlichem Charakter. Der intelligente Hund ist ein eigenwilliges Tier, das sich bei Bedarf durchsetzen kann. Bei einer konsequenten Erziehung hat man diese Sturheit jedoch schnell im Griff. Der Mops mag die Gesellschaft und verträgt keine Einsamkeit. Er hat keinen Wach- oder Jagdtrieb und macht damit als Familien- und Begleiterhund seit Jahrtausenden Werbung für sich. 

Der Mops spielt gerne und kann genauso heiter sein wie schnarchend auf dem Sofa liegen. Dabei kann seine Stimmung schlagartig wechseln und aus dem verschlafenen Schoßhund ein „mopsfideles“ Tier werden. Das kleine Kerlchen hat dazu noch das größte Herz der Hundewelt und erweist sich immer wieder als treuer und loyaler Begleiter. Besonders erfreulich: Bellen oder aggressives Verhalten zählt absolut nicht zum Repertoire des gutmütigen Hundes. Im Gegenteil! In gefährlichen Situation mit anderen Hunden unterschätzt der Mops auch gerne mal seine Position und verkennt die Gefahr. 

Fellpflege
Weniger
Haaren
Weniger
Energielevel
Weniger
Trainierbarkeit
Weniger
Kindergeeignet
Weniger

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Mops - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Ein Mops neigt in der Regel zu Übergewicht. Unbedingt sollte daher auf eine ausgeglichene Ernährung geachtet werden.  Bei älteren Mops Hunden kann sich ein Diätfutter bezahlt machen.

Dazu ist der Mops ein kleiner Allergiker. Futter mit sicheren tierischen Proteinquellen wie Huhn oder Kaninchen stellen jedoch meist kein Problem dar. Solltest du dir unsicher sein welches Futter das richtige ist, schau dich nach hypoallergenem Futter für kleine Hunde um. Im Tierzubehör findet man so das Futter der Wahl. 

Mops - Gesundheit und Pflege

Die Pflege dieser Hunderasse ist eher anspruchsvoll. Das Fell ist zwar pflegeleicht. Das macht regelmäßiges Bürsten ist aber nicht  unnötig – der Mops haart gerne. Das Gesicht braucht besondere Aufmerksamkeit. Aufgrund der kurzen Schnauze und den starken Hautfalten muss es sauber und geschmeidig gehalten werden. Für die Ohren bekommt man spezielle Pflegemittel. Dazu kommt die regelmäßige Kontrolle der Augen und Nase. Durch eine ausgewogene Ernährung kannst du zudem Übergewicht vorbeugen. In der Regel lässt sich ein zu hoher Körperfettanteil nicht durch Sport ausgleichen. 

Die Möpse haben durch Überzüchtung häufig Probleme mit den Atemwegen. Heute versucht man den kleinen Vierbeinern eine längere Nase anzuzüchten. Die Augen neigen zu Problemen mit der Hornhaut und im Laufe der Jahre hat sich die Pur-Dog-Enzephalitis, eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems verbreitet. Achte darauf, dass du bei einem zertifizierten und seriösen Züchter kaufst und über die gesundheitlichen Probleme der Elterntiere per Nachweis unterrichtet bist. 

Mops - Das passende Zubehör

Der Mops ist ein verspielter Hund mit moderater Energie. Mit ein paar Leckerlis hast du ihm im Handumdrehen den einen oder anderen Trick beigebracht. Mit ihm zusammen kannst du allerlei Spielzeug ausprobieren. Kleine Bälle aber auch Geschicklichkeitsspiele machen dem kleinen Racker große Freude. Da der Mops zum frieren neigt – im kaiserlichen Palast stand stets ein Feuer bereit – sollte man ihm in den Wintermonaten einen Wintermantel besorgen. 

Mops - Herkunft & Geschichte

Der Ursprung des Mopses ist viel diskutiert worden. Sicher ist, dass er in China weit verbreitet gewesen ist, bevor ihn niederländische Händler im frühen 16. Jahrhundert nach Europa brachten. Schon vor 2000 Jahren leistete der roggenähnliche Hund dem Kaiser von China Gesellschaft, der das Privileg hatte, diese Hunderasse besitzen zu dürfen. In Europa war der kleine faltige Hund besonders bei adligen Damen beliebt und durfte die Salons der schönen und reichen sein Zuhause nennen. Um 1900 erfreute sich der Mops, nachdem er fast in Vergessenheit geriet, neuer Beliebtheit. Durch die neuerliche Züchtung begann er seinen bis heute erfolgreichen Siegeszug um den Globus. 

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