Dogo Argentino

 
Charakter: wendig, kräftig, mutig, dominant, loyal, fröhlich 
Größe: groß
Höhe: 60-70 cm
Gewicht: 40-50 kg
Lebenserwartung: 10-13 Jahre
Felltyp: kurzes Fell
Farbe: reinweiß, dunkler Fleck am Schädel zulässig 
Besonderheiten: starker Jagdtrieb mit Tötungsabsicht
FCI-Gruppe: Molosser – Doggenartige Hunde
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Die argentinische Dogge – Dogo Argentino – erfordert eine äußerst strikte Erziehung und Führung. Die Tiere sind aufgrund ihrer Tötungsabsicht als gefährliche Hunde eingestuft und erfordern eine sachverständige Haltung. Doch die Hunde haben bei guter Sozialisierung ein großes Herz und sind vorzügliche Hunde. 

Dogo Argentino - Besondere Eigenschaften

Die Dogo Argentino haben einen muskulösen Körper und einen großen massigen Kopf. Die großen festen Ohren hängen schlappohrenartig herunter. Die Jagdhunde haben kurzes Fell und sind reinweiß. Nur ein dunkler Fleck der nicht mehr als 10% des Kopfes bedeckt ist in der Farbgebung als Abweichung zulässig. Eine ausgewachsene argentinische Dogge ist mit bis 70 cm ein großes Tier und bringt bis zu 50 kg auf die Waage. 

Die athletischen Hunde sind nicht ohne Grund als gefährliche Hunde gelistet. Die als Allrounder gezüchteten Hunde haben einen starken Jagdtrieb mit Tötungsabsicht und müssen sehr gründlich erzogen werden. Bei einer entsprechenden Sozialisierung sind die Hunde jedoch sehr gutmütige und soziale Wesen, die sich gut in das Familienleben integrieren können. Nicht immer einfach ist der Umgang mit anderen Hunden. Der starke Wachtrieb macht die Hunde sehr für die Aufgabe als Wachhund geeignet. Die argentinische Dogge braucht genügend Bewegung und Beschäftigung damit sie nicht aus Langeweile auf dumme Ideen kommt. Man sollte darauf achten, dass der Hund eine Aussenfläche zur Verfügung hat, aus der er unter keinen Umständen entkommen kann. 

Tiere wie die Dogo Argentino sind sicherlich keine Anfangshunde und nur für Halter zu empfehlen, die wissen auf was sie sich einlassen. Man muss genügend Zeit und Geduld mitbringen und darf das Tier zu keinem Zeitpunkt vernachlässigen. Dies könnte fatale Folgen haben. 

Fellpflege
Weniger
Haaren
Weniger
Energielevel
Weniger
Trainierbarkeit
Weniger
Kindergeeignet
Weniger

Dogo Argentino - Video

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Dogo Argentino - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Die Ernährung der argentinischen Dogge ist von Aktivität, Alter, Größe und Gewicht abhängig und sollte zu großen Teilen aus Fleisch bestehen. Zusätzlich sollte Obst und Gemüse im Futter enthalten sein, um eine ausgewogene Nährstoffzufuhr zu gewährleisten. Da die Hunde sehr empfindlich auf Nahrungsmittel reagieren, sollte man unbedingt hochwertiges Futter wählen. Das Futter kann Nass- oder Trockenfutter sein. Wichtig ist, dass es deinem Vierbeiner gut schmeckt und er keine Magenverstimmung von seinem täglich Brot bekommt. Kauartikel wie Trockenfleisch können dem Hund von Zeit zu Zeit zwischendurch gegeben werden. Achte auch bei der Wahl deiner Leckerlis auf eine hochwertige Qualität. Bei der Umstellung der Nahrung sollte stets vorsichtig vorgegangen werden, um das Verdauungssystem des Argentino langsam an das neue Futter zu gewöhnen. Achte auch auf eine schlanke Linie. Übergewicht führt schnell zu gesundheitlichen Schäden und Problemen im Knochenbau der Hunde. 

Dogo Argentino - Gesundheit und Pflege

Der Dogo Argentino ein sehr pflegeleichter Hund. Dank seines kurzen Fells braucht er keine besondere Fellpflege. Regelmäßiges Bürsten bewahrt dich jedoch davor, ständig den Staubsauger rausholen zu müssen. Ausserdem wird das Fell so glänzend und weich. Eine Kontrolle der Augen, Ohren, Krallen und Zähne sollte möglichst einmal in der Woche durchgeführt werden.

Dogo Argentinos haben durch Überzüchtung zahlreiche rassentypische Erkrankungen. Hüftdysplasien und Taubheit sind bei den Hunden keine Seltenheit. Auch aus diesen Gründen sollte man bei der Wahl des Züchters bedacht vorgehen und sich die gesundheitliche Konstitution der Eltern unbedingt bescheinigen lassen. 

Dogo Argentino - Das passende Zubehör

Die argentinische Dogge ist ein sehr starker Hund. Es ist darauf zu achten, eine Leine zu benutzen, die dem Rechnung trägt. Da die Hunde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen selten ohne Leine laufen dürfen, sollte man über den Erwerb eine langen Schleppleine nachdenken. So kannst du deinem Hund trotz der strengen Regeln beim spazieren einen gewissen Bewegungsspielraum ermöglichen. Für die meisten Hunde ist ein Geschirr dem Halsband vorzuziehen. Die Hunde empfinden die Gurte, bei denen die Last besser auf den Körper verteilt wird oft als angenehmer. 

Die Einstufung als gefährlicher Listenhund macht einen Maulkorb vielerorts verpflichtend. Dabei ist auf die richtige Größe und einen angenehmen Sitz zu achten. Die Maulkörbe sind für die Hunde schon unangenehm genug. 

Dogo Argentino - Herkunft & Geschichte

Die Dogo Argentino wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gezielt von Dr. Antonio Nores Martinez gezüchtet. Seine Absicht war es, einen Allrounder zu schaffen, der sowohl als Arbeitstier als auch in der Familie seinen Platz findet. Dazu kreuzte er große kräftige Hunde wie Bulldoggen, Bullterrier, Boxer Mastiffs und andere Hunde. Die Hunde einte eine weiße Farbe und einen gesunden Biss.  Kern war der Alte Kampfhund aus der argentinischen Provinz Córdoba. Die Rasse wurde 1947 offiziell anerkannt. Die argentinische Dogge wurde unter anderem auf der Wildschweinjagd sowie als Herdenschutzhund eingesetzt. Gerade für die Jagd sind die kräftigen Hunde prädestiniert. Heute sind die Hunde wenigstens in Argentinien die Allrounder, die Dr. Martinez sich bei der Züchtung vorgestellt hatte. 1976 wurde auch in Deutschland ein Dogo Argentino Club gegründet, der sich inzwischen wieder aufgelöst hat. Die Haltung wird vielerorts durch scharfe Restriktionen aufgrund der Gefährlichkeit der Hunde erschwert. 

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