Cavapoo

Charakter: Unkompliziert, Mutig, Liebevoll
Größe: Klein
Höhe: 30-35 cm
Gewicht: 5-7 kg
Lebenserwartung: 14-18 Jahre
Felltyp: Mittelhaar
Farbe: Schwarz, Rot, Ruby, Tan, Grau, Beige, Weiß
FCI-Gruppe: keine/nicht anerkannt
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Der Cavapoo ist eine Hybridhunderasse, die nicht von der F.C.I. anerkannt wird. Das ändert jedoch gar nichts an seiner Beliebtheit. Die kleinen Hunde stammen von Pudel und Cavalier King Charles Spaniel ab, haben ihren Ursprung in Australien und sind ziemlich gute Hunde für Hundeneulinge, die noch keine Erfahrung mit Hunden haben.

Cavapoo - Besondere Eigenschafte

Die kleinen und süßen Tierchen, die auch Capoodle genannt werden, werden gerade einmal 35 cm groß, verzaubern mit ihrem Herz aber auch die ganz großen unter uns Menschen. Die 5-7 kg leichten Vierbeiner sind reine Begleithunde, sind also nicht zur Jagd oder zum Hüten von Viehherden gezüchtet worden. Und das merkt man dem niedlichen Cavapoo auch an. Die verspielten und freundlichen Wesen können aufgrund ihrer unterschiedlichen Eltern auch ein sehr variables Aussehen haben und sind somit nicht eindeutig zu beschreiben. Die großen Knopfaugen und das ansprechende Gesicht sind jedoch eine Gemeinsamkeit aller Capoodle. Auch seine Schlappohren sind typisch und ein starkes Merkmal seiner Spaniel Vorfahren, so wie das flauschige und lockige Fell ein Hinweis auf den Pudel in ihm ist. Ähnlich wie bei Pudel und Spaniel sind auch beim Cavapoo quasi alle Fehlfarben vertreten. Dunkles und helles Fell oder Schattierungen und Flecken sind in allen möglichen Kombinationen möglich, und da er sowieso nicht von der F.C.I. anerkannt ist, gibt es auch keinen Richter, der über irgendwelche Rassestandarts zu entscheiden hätte.

Vielleicht liegt es am gesunden Genpool zweier verschiedener Hunderassen, denn der Cavapoo wird mit bis zu 18 Jahren wirklich sehr alt für einen Hund und bleibt dabei lange vital und gesund. Er ist nämlich auch nicht für Gendefekte oder eine Anfälligkeit bei Krankheiten bekannt. Bekannt ist er eher als Begleit- und Gesellschaftshund, der nichts als Freude verbreitet. Er ist ein unkompliziertes Wesen, das kaum Aggressivität kennt und sehr kontaktfreudig ist. Das gilt sowohl für Menschen als auch für Artgenossen. Somit ist er auch ein perfekter Familienbegleiter, der sich hervorragend mit den Kindern versteht und sie ganz sicher nicht umrennen kann.
Der Cavapoo ist dermaßen freundlich, lieb und anhänglich, dass es schon problematisch werden kann, wenn er mal alleine bleiben soll oder mal eine Nacht bei Freunden bleiben muss.
Seine fehlende Größe ignorierend ist er trotzdem ein bemühter Wächter, dem es sicher nicht an Mut fehlt und so bellt er durchaus auch mal kurz, wenn fremde Eindringlinge zu Besuch kommen.
Die aktiven kleinen Hunde brauchen auch mit ihrer geringen Größe mehr als ein Hamsterrad zur Bewegung und sind sogar gute Sportpartner für so manche Hundesportarten.

Fellpflege
Haaren
Energielevel
Trainierbarkeit
Kindergeeignet

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Cavapoo - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Was die Ernährung angeht, sind die kleinen Cavapoo´s absolut unkompliziert. Wie jedem Hund sollte auch ihm ein gesundes und ausgewogenes Hundefutter serviert werden. Achte darauf, dass wenig billige Füllmittel wie Knochenmehl oder zu viel Getreide im Hundefutter sind. Ein hoher Fleischanteil ist zwar gut und spricht meist für die Qualität, doch es sollte auch nicht der einzige Bestandteil des Futters sein. Auch Gemüse oder auch Obst sind keine schlechten Ergänzungen für die Hundemahlzeiten. Zucker oder künstliche Zusatzstoffe sollten generell vermieden werden. Zum Training sind Leckerlis natürlich gerne gesehen, doch es gibt auch gesunde Kauartikel als alternative. Diese gibt es auch für kleine Hunderassen, passend für Hunde wie den Cavapoo.

Cavapoo - Gesundheit und Pflege

Auch die Pflege des Cavapoo geht leicht von der Hand und ist keinesfalls aufwendig. Im Fokus sollte hier neben dem schönen Fell vor allem die Ohren stehen, denn wie alle Schlappohren lassen diese kaum Luft in den Gehörgang und das kann gesundheitliche Folgen haben. Durch die geringe Frischluft sind Entzündungen des Mittelohres deutlich begünstigt. Doch mit regelmäßigem Reinigen der Ohren kann der Gefahr ganz gut vorgebeugt werden.

Das Fell regelmäßig Bürsten tut nicht nur dem Fell und seiner Optik gut, es gefällt den Tieren meist auch, denn es ist wie eine Massage für sie. Hinzu kommt die Zahnpflege, für die es aber viele gute Möglichkeiten gibt.

Nicht zuletzt sollte sein Bewegungsdrang bedacht werden und ihm ausreichend Aktivität geboten werden. Das ist vermutlich der wichtigste Pflegehinweis, denn wie bei allen Hunden ist Bewegung das Wichtigeste für sie. Das gilt auch für den kleinen Cavapoo.

Da sie kaum haaren sind diese kleinen Fellnasen übrigens auch für Hundehaar-Allergiker und Sauberkeit Fanatiker gut geeignet.

Cavapoo - Herkunft & Geschichte

Die junge Geschichte des Cavapoo begann im Australien der 1990er-Jahre als Hundezüchter ganz bewusst den Cavalier Kind Charles Spaniel mit dem Pudel kreuzten. Heraus kam der putzige Cavapoo. Das süße Aussehen und die vielen guten Eigenschaften gepaart mit der ausgesprochen pflegeleichten Art des Hundes machten ihn schnell zu einem sehr beliebten Begleithund.

Nicht jedoch bei den großen Zuchtverbänden, die sich weigern, den Cavapoo als eigenständige Hunderasse an zu erkennen.

Cavapoo - Das passende Zubehör

Und auch beim Zubehör gibt es keine besonderen Ansprüche des Cavapoo, mal davon abgesehen, dass es von allem bitte die kleinste Ausführung sein sollte. Ansonsten braucht auch ein Cavapoo Leine, Halsband oder Geschirr, Hundebett oder Korb, Trink- und Futternapf und ganz wichtig: Spielzeug, das zu seiner Größe passt.

Zudem ist eine Transportbox oder ein Hunderucksack durchaus sinnvoll, denn so kann der kleine Freund kostenlos in den meisten Zügen und Bussen mitfahren und geht nicht verloren.

Fazit

Ganz besonders für alleinstehende, die noch dazu in einer Stadtwohnung wohnen, sind diese kleinen schnuckeligen Vierbeiner vielleicht ein perfektes Match. So lange ausreichend Engagement an den Tag gelegt wird, sind diese Hunde leicht zu erziehen und stellen keine allzu große Herausforderung dar. Nur alleine sollte man sie meist nicht lassen, doch da sie bequem in jede Handtasche passen, können sie fast immer und überall mit hin.

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