Cane Corso

 
Charakter: ausgeglichen, widerstandsfähig, reserviert
Größe: groß
Höhe: 55-70 cm
Gewicht: 40-60  kg
Lebenserwartung: 9-10 Jahre
Felltyp: kurz und dicht
Farbe: verschiedene Grautöne, schwarz, hirschrot, gestromt, falbfarben
Besonderheiten: Listenhund (Kampfhund)
FCI-Gruppe: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde
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Der Cane Corso ist ein ausgezeichneter Begleit- und Familienhund. Er muss jedoch, wie viele seiner Artgenossen, durch eine strikte Erziehung gehen und entsprechend sozialisiert werden. Er ist der perfekte Wachhund für ihre Familie, Haus und Hof. Seine Rasse reicht bis in die Antike zurück und kommt aktuell wieder in Mode. Hier findest du alle Informationen über den großen Italiener. 

Cane Corso - Besondere Eigenschaften

Der Cane Corso ist ein sehr gelassener Hund, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Man findet ihn auch unter dem Namen Cane Corso Italiano. Er ist ein sehr kräftiger Hund, hat jedoch eine sehr hohe Reizschwelle und ist von einer stoischer Gelassenheit geprägt. Der Cane Corso kämpft mit seinem Ruf als Kampfhund, ist er doch eigentlich ein sonniges und ruhiges Gemüt. Gut erzogen ist der Italiener ein sehr loyales, freundliches und kinderliebes Wesen. Er verfügt über einen ausgesprochen starken Schutz- und Wachtrieb, der jedoch einen starken Halter erfordert.

Der Cane Corso ist ein kräftiger mittelgroßer bis großer Hund der für einen ansonsten typischen Molosser ein sportlicher Typ ist. Der gesunde Körperbau hat sich über die Jahrhunderte bewährt und ist frei von jeglichen Überzüchtungen. Der Corso hat kurzes glänzendes Fell mit dichter aber dünner Unterwolle. Der Cane Corso hat mittelgroße, dreieckige und hängende Ohren. 

Ursprünglich wurde er als Universalhund gehalten: man setzte ihn sowohl als Wachhund als auch zur Jagd und als Herdentreiber ein. Als Arbeitshund kann man mit dem Cane Corso nichts falsch machen. Das heißt für seinen Halter jedoch auch, dass er artgerecht ausgelastet werden muss. 

Fellpflege
Weniger
Haaren
Weniger
Energielevel
Weniger
Trainierbarkeit
Weniger
Kindergeeignet
Weniger

Cane Corso - Video

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Cane Corso - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Der Cane Corso benötigt Futter mit einem hohen Fleischanteil. Auf die Fütterung mit Kohlenhydraten kann fast ganz verzichtet werden. Wichtig ist, dass das Futter hochwertig ist und keine minderwertigen Füllstoffe wie Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe enthält. Die Futtermenge richtet sich nach Alter und Aktivität und sollte auf keinen Fall zu hoch sein. Bei Übergewicht neigen die Cane Corso zu Hüfterkrankungen und Problemen im Bewegungsapparat. Das Gewicht sollte je nach Größe zwischen 40-50 kg liegen. Da das italienische Kraftpaket viel Futter verzehrt, sollte die große Menge auf zwei Mahlzeiten aufgeteilt werden. Die zweite Mahlzeit sollte nicht zu spät am Abend gegeben werden, um Magendrehungen vorzubeugen.  

Cane Corso - Gesundheit und Pflege

Die Pflege des Cane Corso beschränkt sich auf ein gelegentliches Bürsten. Gerade während des Fellwechsels tust du deinem haarigen Begleiter mit täglichem Bürsten einen Gefallen. 

Darüber hinaus ist der Italiener sehr pflegeleicht. Zu empfehlen ist dennoch die regelmäßige Kontrolle der Ohren, Augen, Krallen und Zähne. Für die vorbeugende Zahnpflege sind entsprechende Kauartikel ratsam. Die Hunde benötigen in der Regel kein Bad. Hartnäckige Verschmutzungen können jedoch mit einem milden Shampoo entfernt werden. 

Cane Corso - Das passende Zubehör

Für die Haltung eines Cane Corso ist die Grundausstattung das wichtigste: Wasser- und Fressnapf, ein Hundekorb, Leine, Geschirr bzw. Halsband und ein Erste Hilfe Kasten für Hunde. Wichtig ist bei einem Cane Corso auch der Maulkorb, da dieser in der Öffentlichkeit oft gesetzlich vorgeschrieben ist. Ball und Wurfspiele liebt der Hund. Diese sind jedoch aufgrund der Maulkorbpflicht häufig nicht möglich. 

Cane Corso - Herkunft & Geschichte

Die Herkunft des Cane Corso ist bis heute nur unzureichend geklärt. Wahrscheinlich geht die Rasse jedoch entweder auf den römischen Molosser oder den Mastino Napoletano zurück. Sicher ist, das die direkten Vorfahren der großen Wachhunde bereits im alten Rom eine große Rolle spielten und sowohl die Armee begleiteten als auch auf die Gehöfte der Veteranen aufpasste. Der Hund wurde bereits bei Aristoteles, Homer und Plutarch beschrieben. Nachdem die Rasse Mitte des letzten Jahrhunderts nahezu vom Aussterben bedroht war, begannen Francesco Ballotta und Antonio Morsiani in den 1970er Jahren ein Zuchtprogramm. 2007 wurde die Rasse offiziell vom FCI anerkannt. Heute erfreut sich das Tier allgemein aufkeimender Beliebtheit.

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