Barfen für Hunde

In diesem Artikel erzählen wir dir, was du über Barfen für Hunde wissen solltest. Unter anderem erfährst du:

  • Was Barfen eigentlich ist
  • Was Barfen kostet
  • Welche Vorteile das Barfen bietet
Barfen Hund

Hast du dich dazu entschieden, dass dein Hund barfen soll? Oder hast du bisher nur vom Barfen gehört, dich aber noch nie so richtig damit beschäftigt? Wir erklären dir alles, was du zum Thema Barfen wissen solltest.

Inhaltsverzeichnis

BARF für Hunde

Zunächst einmal solltest du wissen, dass das Wort „barfen“ vom englischen Akronym „BARF“ abstammt. BARF steht demnach für:

Das Barfen beschreibt die Fütterung von rohen Nahrungsmitteln an Tiere. Wie „bones and raw food“ (Knochen und rohes Futter) beschreibt, handelt es sich hierbei um die wesentlichen Bestandteile des Barf-Hundefutters. 

Frischfleisch für Hunde genießt durch den Trend zum Barfen seit einiger Zeit ein höheres Ansehen und wird immer beliebter. Rohes Fleisch für Hunde ist zudem nicht nur für erwachsene Hunde, sondern es ist auch möglich, seinen Welpen barfen zu lassen.

Was kostet Barfen für Hunde?

Viele Hundebesitzer denken, dass das Barfen immer zwangsläufig teurer ist, als andere „normale“ Futtergewohnheiten. Es muss jedoch nicht immer zwingend der Fall sein, dass Barfen Kosten verursacht, die viel höher sind. Je nachdem, wie groß dein Hund ist, wieviele Obst und Gemüse du ihm auch vorsetzt,

Wieviel Futter dein Hund letzten Endes benötigt hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise das Alter und das Geschlecht, aber auch das Fitnesslevel sowie der gesundheitiche Zustand. Die Futterzusammensetzung sollte nämlich die individuellen Vorlieben und Merkmale deines Hundes berücksichtigen, um ihm eine ausgewogene Ernährung zu ermöglichen.

Das Barfen kann monatlich zwischen 50 € bis zu 150 € kosten, abhängig davon, welche Futtermittel man einkauft.

Wie funktioniert Barfen bei Hunden? Barfen für Anfänger

Das Barfen gewinnt wie erwähnt immer mehr Anerkennung und verbreitet sich aufgrund der artgerechten Futterzusammenstellung. BARF für Welpen ist normalerweise nicht die Norm, weswegen Welpen erst im Laufe des Erwachsenwerdens mit Fleisch gefüttert werden. Bereits nach einigen Wochen kann man sich jedoch an die Futterumstellung wagen.

Das Barfen sollte dem Hund jedoch immer langsam angewöhnt werden, ungeachtet des Alters.

Die Umstellung vom gewöhnlichen Futter zum Barf-Hundefutter ist für jeden Hund unterschiedlich. Man kann nie genau vorhersagen, wie der Hund auf die Umstellung reagiert. Es kommt teilweise auch darauf an, wie viel Obst und Gemüse er gewohnt ist, wie viel Obst und Gemüse er weiterhin bekommt. Du kennst deinen Hund am besten und solltest sein Verhalten und seine Reaktionen genau beobachten.

Welche Vorteile bietet Barfen?

Das Barfen bietet den großen Vorteil, dass du als Hundebesitzer genau weißt, was bei deinem Vierbeiner in den Napf kommt. Da du selbst entscheiden kannst, wie du das Futter zusammenstellst, gibt es bezüglich der Inhaltsstoffe auch keine Überraschungen. Zudem kannst du jederzeit Änderungen vornehmen, neue Zutaten hinzufügen und das Futter auf diese Weise noch besser auf deinen Vierbeiner abstimmen. Das ist besonders vorteilhaft, falls dein Hund an einer Allergie leidet.

Oft wird beobachtet, dass Hunde, die regelmäßig Barf-Hundefutter einnehmen, einen überaus aktiven und frischen Eindruck hinterlassen. Zudem werden belastende Füllstoffe beim Barfen oftmals außen vor gelassen, was deinen Hund fitter macht und seinen Organismus stärkt.

Fazit

Der individuelle Futterbedarf des Hundes kann beim Barfen gut bedient werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass du dadurch auch die Verantwortung trägst, das Futter entsprechend zusammenzustellen und dafür Sorge zu tragen, dass dein Vierbeiner richtig versorgt ist und die wichtigsten Nährstoffe erhält.

Mehr zum Thema Hundefutter

Beitrag teilen